Regen, Ampeln und eine lange Belichtung

Abstrakte Farbstudie Nr. 117 mit fließenden Farbverläufen

Written by

in

Im Gebirge ändert sich das Licht schneller, als man die Kamera einstellen kann. Wir haben deshalb mit fester Belichtung gearbeitet und lieber eine Aufnahme mehr gemacht.

Zurück im Atelier haben wir die Bilder nach Farben sortiert, nicht nach Orten. Erst dabei fiel auf, wie ähnlich sich ein Nachtmarkt und ein Sonnenaufgang am See sein können.

Abstrakte Farbstudie Nr. 118 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 118, Langzeitbelichtung

Der Aufbau

Unterwegs fehlt die Leuchtplatte, also nutzen wir, was da ist: Schaufenster bei Nacht, Ampeln im Regen, die Lichter einer Seilbahn kurz nach Sonnenuntergang.

Die besten Aufnahmen entstanden aus dem fahrenden Zug. Durch die Bewegung werden die Lichter der Ortschaften zu langen Bändern, die sich überkreuzen und neue Farben bilden.

Abstrakte Farbstudie Nr. 119 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 119, Langzeitbelichtung

Am Markt in Meran haben wir die bunten Stoffbahnen eines Händlers fotografiert, mit seiner Erlaubnis und gegen ein Bild als Druck, das jetzt in seinem Stand hängt.

Ein Blick ins Detail

Für die Farbkontrolle nutzen wir einen kalibrierten Monitor und eine Graukarte, die bei jeder Serie am Anfang mitfotografiert wird. So lassen sich Abweichungen später zuverlässig nachvollziehen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 120 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 120, Langzeitbelichtung

Die Rohdaten speichern wir mit 14 Bit Farbtiefe. Beim Umwandeln in JPEG geht davon viel verloren, aber für die Ausgabe im Web reicht eine Qualität von 85 bis 90 Prozent vollkommen aus.

Abstrakte Farbstudie Nr. 121 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 121, Langzeitbelichtung

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert