Zurück im Atelier: sortieren nach Farbe

Abstrakte Farbstudie Nr. 157 mit fließenden Farbverläufen

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Unterwegs fehlt die Leuchtplatte, also nutzen wir, was da ist: Schaufenster bei Nacht, Ampeln im Regen, die Lichter einer Seilbahn kurz nach Sonnenuntergang.

Für die Reise hatten wir nur ein Objektiv dabei. Das zwingt zu Entscheidungen, und rückblickend waren gerade die Einschränkungen gut für die Serie.

Abstrakte Farbstudie Nr. 158 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 158, Langzeitbelichtung

Was wir beobachtet haben

Die besten Aufnahmen entstanden aus dem fahrenden Zug. Durch die Bewegung werden die Lichter der Ortschaften zu langen Bändern, die sich überkreuzen und neue Farben bilden.

Zurück im Atelier haben wir die Bilder nach Farben sortiert, nicht nach Orten. Erst dabei fiel auf, wie ähnlich sich ein Nachtmarkt und ein Sonnenaufgang am See sein können.

Abstrakte Farbstudie Nr. 159 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 159, Langzeitbelichtung

Am Markt in Meran haben wir die bunten Stoffbahnen eines Händlers fotografiert, mit seiner Erlaubnis und gegen ein Bild als Druck, das jetzt in seinem Stand hängt.

Unser Fazit

Ein Graufilter mit sechs Blendenstufen erlaubt auch bei Tageslicht Belichtungszeiten von mehreren Sekunden. Wichtig ist, den Sucher abzudecken, sonst fällt Streulicht auf den Sensor und hellt die Schatten auf.

Abstrakte Farbstudie Nr. 160 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 160, Langzeitbelichtung

Gedruckt wurde im Giclée-Verfahren mit zwölf Pigmenttinten. Erst auf dem Papier zeigt sich, wie fein die Abstufungen tatsächlich sind, die am Bildschirm oft im Rauschen untergehen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 1 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 1, Langzeitbelichtung

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