Ein Teil der Serie zieht nach Bozen

Abstrakte Farbstudie Nr. 93 mit fließenden Farbverläufen

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Ein Teil der Arbeiten geht im Anschluss an eine Galerie in Bozen, ein anderer bleibt im Atelier und wird für die nächste Serie als Vorlage verwendet.

Gedruckt wurde im Giclée-Verfahren mit zwölf Pigmenttinten. Erst auf dem Papier zeigt sich, wie fein die Abstufungen tatsächlich sind, die am Bildschirm oft im Rauschen untergehen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 94 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 94, Langzeitbelichtung

Wie es weitergeht

Begleitend zur Ausstellung gibt es jeden Samstag eine kurze Führung. Dabei zeigen wir auch Fehlversuche, die oft mehr über das Verfahren verraten als die gelungenen Bilder.

Die Hängung haben wir zweimal umgestellt. In der ersten Fassung lagen die warmen Bilder alle auf einer Seite, und der Raum wirkte dadurch schief, fast als würde er kippen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 95 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 95, Langzeitbelichtung

Die Ausstellung zeigt achtzehn großformatige Drucke auf mattem Baryt-Papier. Gehängt sind sie in einer Reihe auf Augenhöhe, damit die Farbverläufe von Bild zu Bild ineinander übergehen.

Was wir beobachtet haben

Nicht jeder Versuch gelingt. Von einer Serie mit vierzig Aufnahmen behalten wir im Schnitt fünf oder sechs, der Rest ist zu flau, zu bunt oder schlicht verwackelt.

Abstrakte Farbstudie Nr. 96 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 96, Langzeitbelichtung

Auffällig ist, wie stark das Grün die anderen Töne zurückdrängt. Schon ein kleiner Anteil reicht, damit das Auge die ganze Fläche als kühl wahrnimmt, obwohl die Messung im Mittel einen warmen Weißpunkt zeigt.

Abstrakte Farbstudie Nr. 97 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 97, Langzeitbelichtung

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