Zweimal umgehängt, einmal richtig

Abstrakte Farbstudie Nr. 53 mit fließenden Farbverläufen

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Die Hängung haben wir zweimal umgestellt. In der ersten Fassung lagen die warmen Bilder alle auf einer Seite, und der Raum wirkte dadurch schief, fast als würde er kippen.

Ein Teil der Arbeiten geht im Anschluss an eine Galerie in Bozen, ein anderer bleibt im Atelier und wird für die nächste Serie als Vorlage verwendet.

Abstrakte Farbstudie Nr. 54 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 54, Langzeitbelichtung

Was wir beobachtet haben

Gedruckt wurde im Giclée-Verfahren mit zwölf Pigmenttinten. Erst auf dem Papier zeigt sich, wie fein die Abstufungen tatsächlich sind, die am Bildschirm oft im Rauschen untergehen.

Zur Eröffnung kamen mehr Besucher als erwartet. Viele fragten, wie die Bilder entstehen, und erstaunlich viele wollten wissen, ob es sich um Malerei handelt.

Abstrakte Farbstudie Nr. 55 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 55, Langzeitbelichtung

Begleitend zur Ausstellung gibt es jeden Samstag eine kurze Führung. Dabei zeigen wir auch Fehlversuche, die oft mehr über das Verfahren verraten als die gelungenen Bilder.

Probleme unterwegs

Besonders bewährt hat sich ein kleiner Motor, der die Folie gleichmäßig verschiebt. Damit werden die Verläufe reproduzierbar und wir können gezielt nur einen Parameter verändern.

Abstrakte Farbstudie Nr. 56 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 56, Langzeitbelichtung

Ausgangspunkt war eine einfache Frage: Wie weit lässt sich ein Farbverlauf dehnen, bevor er in einzelne Flecken zerfällt? Wir haben dafür die Belichtungszeit schrittweise verlängert und die Kamera während der Aufnahme langsam geschwenkt.

Abstrakte Farbstudie Nr. 57 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 57, Langzeitbelichtung

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