Warum wir die Rauschunterdrückung ausschalten

Abstrakte Farbstudie Nr. 25 mit fließenden Farbverläufen

Gearbeitet haben wir mit einer spiegellosen Vollformatkamera und einem lichtstarken 50-mm-Objektiv. Entscheidend war weniger die Kamera als ein stabiles Stativ mit sauber laufendem Panoramakopf.

Für die Farbkontrolle nutzen wir einen kalibrierten Monitor und eine Graukarte, die bei jeder Serie am Anfang mitfotografiert wird. So lassen sich Abweichungen später zuverlässig nachvollziehen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 26 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 26, Langzeitbelichtung

Erste Ergebnisse

Die Dateien sind groß: Ein einzelnes Bild hat bis zu 4000 Pixel Breite und knapp zweieinhalb Megabyte. Für die Website erzeugt WordPress daraus automatisch kleinere Varianten für Handy, Tablet und Bildschirm.

Bei langen Belichtungen erwärmt sich der Sensor, und das Rauschen nimmt sichtbar zu. Wir lassen deshalb zwischen zwei Aufnahmen eine Pause und schalten die kamerainterne Rauschunterdrückung bewusst aus.

Abstrakte Farbstudie Nr. 27 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 27, Langzeitbelichtung

Die Rohdaten speichern wir mit 14 Bit Farbtiefe. Beim Umwandeln in JPEG geht davon viel verloren, aber für die Ausgabe im Web reicht eine Qualität von 85 bis 90 Prozent vollkommen aus.

Unser Fazit

Die Farben stammen aus gefärbtem Plexiglas, das wir vor eine LED-Fläche gestellt haben. Je nach Abstand zur Linse verwischen die Kanten unterschiedlich stark, und genau das macht den Reiz der Aufnahmen aus.

Abstrakte Farbstudie Nr. 28 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 28, Langzeitbelichtung

Für die Serie haben wir bewusst auf Nachbearbeitung verzichtet. Was auf den Bildern zu sehen ist, kam so aus der Kamera: das Rauschen, die leichten Farbsäume an den Übergängen und die ungleichmäßige Helligkeit.

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert