Kategorie: Farbstudien

  • Orange am Rand der Sättigung

    Orange am Rand der Sättigung

    Auffällig ist, wie stark das Grün die anderen Töne zurückdrängt. Schon ein kleiner Anteil reicht, damit das Auge die ganze Fläche als kühl wahrnimmt, obwohl die Messung im Mittel einen warmen Weißpunkt zeigt.

    Ausgangspunkt war eine einfache Frage: Wie weit lässt sich ein Farbverlauf dehnen, bevor er in einzelne Flecken zerfällt? Wir haben dafür die Belichtungszeit schrittweise verlängert und die Kamera während der Aufnahme langsam geschwenkt.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 142 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 142, Langzeitbelichtung

    Was wir beobachtet haben

    Die Farben stammen aus gefärbtem Plexiglas, das wir vor eine LED-Fläche gestellt haben. Je nach Abstand zur Linse verwischen die Kanten unterschiedlich stark, und genau das macht den Reiz der Aufnahmen aus.

    Spannend wird es dort, wo sich zwei Komplementärfarben überlagern. Statt eines schmutzigen Graus entsteht ein feines Flirren, das erst bei voller Auflösung sichtbar wird und in der Vorschau verschwindet.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 143 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 143, Langzeitbelichtung

    Für die Serie haben wir bewusst auf Nachbearbeitung verzichtet. Was auf den Bildern zu sehen ist, kam so aus der Kamera: das Rauschen, die leichten Farbsäume an den Übergängen und die ungleichmäßige Helligkeit.

    Erste Ergebnisse

    Die Dateien sind groß: Ein einzelnes Bild hat bis zu 4000 Pixel Breite und knapp zweieinhalb Megabyte. Für die Website erzeugt WordPress daraus automatisch kleinere Varianten für Handy, Tablet und Bildschirm.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 144 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 144, Langzeitbelichtung

    Die Hängung haben wir zweimal umgestellt. In der ersten Fassung lagen die warmen Bilder alle auf einer Seite, und der Raum wirkte dadurch schief, fast als würde er kippen.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 145 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 145, Langzeitbelichtung
  • Flirren statt Grau

    Flirren statt Grau

    Spannend wird es dort, wo sich zwei Komplementärfarben überlagern. Statt eines schmutzigen Graus entsteht ein feines Flirren, das erst bei voller Auflösung sichtbar wird und in der Vorschau verschwindet.

    Die Farben stammen aus gefärbtem Plexiglas, das wir vor eine LED-Fläche gestellt haben. Je nach Abstand zur Linse verwischen die Kanten unterschiedlich stark, und genau das macht den Reiz der Aufnahmen aus.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 122 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 122, Langzeitbelichtung

    Wie es weitergeht

    Im direkten Vergleich wirken die Bilder mit diagonaler Bewegung lebendiger als die mit waagrechter. Vermutlich liest das Auge die Diagonale als Richtung und folgt ihr unwillkürlich über die ganze Fläche.

    Für die Serie haben wir bewusst auf Nachbearbeitung verzichtet. Was auf den Bildern zu sehen ist, kam so aus der Kamera: das Rauschen, die leichten Farbsäume an den Übergängen und die ungleichmäßige Helligkeit.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 123 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 123, Langzeitbelichtung

    Ausgangspunkt war eine einfache Frage: Wie weit lässt sich ein Farbverlauf dehnen, bevor er in einzelne Flecken zerfällt? Wir haben dafür die Belichtungszeit schrittweise verlängert und die Kamera während der Aufnahme langsam geschwenkt.

    Probleme unterwegs

    Der Aufbau ist einfach: eine Leuchtplatte, zwei Klemmen, eine Folie und viel Geduld. Die meiste Zeit verbringen wir damit, Reflexionen zu finden und mit schwarzem Karton abzuschirmen.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 124 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 124, Langzeitbelichtung

    In der Werkstatt hängen inzwischen mehr als zwanzig Farbfolien an einer Leiste über dem Arbeitstisch. Jede ist mit Datum und Belichtungswerten beschriftet, damit sich gelungene Aufnahmen wiederholen lassen.

  • Warmer Weißpunkt, kühler Eindruck

    Warmer Weißpunkt, kühler Eindruck

    Auffällig ist, wie stark das Grün die anderen Töne zurückdrängt. Schon ein kleiner Anteil reicht, damit das Auge die ganze Fläche als kühl wahrnimmt, obwohl die Messung im Mittel einen warmen Weißpunkt zeigt.

    Die Farben stammen aus gefärbtem Plexiglas, das wir vor eine LED-Fläche gestellt haben. Je nach Abstand zur Linse verwischen die Kanten unterschiedlich stark, und genau das macht den Reiz der Aufnahmen aus.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 102 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 102, Langzeitbelichtung

    Wie es weitergeht

    Für die Serie haben wir bewusst auf Nachbearbeitung verzichtet. Was auf den Bildern zu sehen ist, kam so aus der Kamera: das Rauschen, die leichten Farbsäume an den Übergängen und die ungleichmäßige Helligkeit.

    Ausgangspunkt war eine einfache Frage: Wie weit lässt sich ein Farbverlauf dehnen, bevor er in einzelne Flecken zerfällt? Wir haben dafür die Belichtungszeit schrittweise verlängert und die Kamera während der Aufnahme langsam geschwenkt.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 103 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 103, Langzeitbelichtung

    Spannend wird es dort, wo sich zwei Komplementärfarben überlagern. Statt eines schmutzigen Graus entsteht ein feines Flirren, das erst bei voller Auflösung sichtbar wird und in der Vorschau verschwindet.

    Unser Fazit

    Wer das selbst ausprobieren möchte, braucht kein teures Material. Transparente Folien aus dem Bastelbedarf und eine Taschenlampe genügen für erste Versuche am Küchentisch.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 104 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 104, Langzeitbelichtung

    Für die Reise hatten wir nur ein Objektiv dabei. Das zwingt zu Entscheidungen, und rückblickend waren gerade die Einschränkungen gut für die Serie.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 105 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 105, Langzeitbelichtung
  • Die Serie ohne Nachbearbeitung

    Die Serie ohne Nachbearbeitung

    Auffällig ist, wie stark das Grün die anderen Töne zurückdrängt. Schon ein kleiner Anteil reicht, damit das Auge die ganze Fläche als kühl wahrnimmt, obwohl die Messung im Mittel einen warmen Weißpunkt zeigt.

    Im direkten Vergleich wirken die Bilder mit diagonaler Bewegung lebendiger als die mit waagrechter. Vermutlich liest das Auge die Diagonale als Richtung und folgt ihr unwillkürlich über die ganze Fläche.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 82 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 82, Langzeitbelichtung

    Der Aufbau

    Spannend wird es dort, wo sich zwei Komplementärfarben überlagern. Statt eines schmutzigen Graus entsteht ein feines Flirren, das erst bei voller Auflösung sichtbar wird und in der Vorschau verschwindet.

    Ausgangspunkt war eine einfache Frage: Wie weit lässt sich ein Farbverlauf dehnen, bevor er in einzelne Flecken zerfällt? Wir haben dafür die Belichtungszeit schrittweise verlängert und die Kamera während der Aufnahme langsam geschwenkt.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 83 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 83, Langzeitbelichtung

    Die Farben stammen aus gefärbtem Plexiglas, das wir vor eine LED-Fläche gestellt haben. Je nach Abstand zur Linse verwischen die Kanten unterschiedlich stark, und genau das macht den Reiz der Aufnahmen aus.

    Unser Fazit

    Die besten Aufnahmen entstanden aus dem fahrenden Zug. Durch die Bewegung werden die Lichter der Ortschaften zu langen Bändern, die sich überkreuzen und neue Farben bilden.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 84 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 84, Langzeitbelichtung

    Für die Farbkontrolle nutzen wir einen kalibrierten Monitor und eine Graukarte, die bei jeder Serie am Anfang mitfotografiert wird. So lassen sich Abweichungen später zuverlässig nachvollziehen.

  • Plexiglas, LED und viel Abstand

    Plexiglas, LED und viel Abstand

    Spannend wird es dort, wo sich zwei Komplementärfarben überlagern. Statt eines schmutzigen Graus entsteht ein feines Flirren, das erst bei voller Auflösung sichtbar wird und in der Vorschau verschwindet.

    Die Farben stammen aus gefärbtem Plexiglas, das wir vor eine LED-Fläche gestellt haben. Je nach Abstand zur Linse verwischen die Kanten unterschiedlich stark, und genau das macht den Reiz der Aufnahmen aus.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 62 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 62, Langzeitbelichtung

    Unser Fazit

    Im direkten Vergleich wirken die Bilder mit diagonaler Bewegung lebendiger als die mit waagrechter. Vermutlich liest das Auge die Diagonale als Richtung und folgt ihr unwillkürlich über die ganze Fläche.

    Auffällig ist, wie stark das Grün die anderen Töne zurückdrängt. Schon ein kleiner Anteil reicht, damit das Auge die ganze Fläche als kühl wahrnimmt, obwohl die Messung im Mittel einen warmen Weißpunkt zeigt.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 63 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 63, Langzeitbelichtung

    Für die Serie haben wir bewusst auf Nachbearbeitung verzichtet. Was auf den Bildern zu sehen ist, kam so aus der Kamera: das Rauschen, die leichten Farbsäume an den Übergängen und die ungleichmäßige Helligkeit.

    Ein Blick ins Detail

    Die Dateien sind groß: Ein einzelnes Bild hat bis zu 4000 Pixel Breite und knapp zweieinhalb Megabyte. Für die Website erzeugt WordPress daraus automatisch kleinere Varianten für Handy, Tablet und Bildschirm.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 64 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 64, Langzeitbelichtung

    Die besten Aufnahmen entstanden aus dem fahrenden Zug. Durch die Bewegung werden die Lichter der Ortschaften zu langen Bändern, die sich überkreuzen und neue Farben bilden.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 65 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 65, Langzeitbelichtung
  • Diagonalen lesen sich schneller

    Diagonalen lesen sich schneller

    Auffällig ist, wie stark das Grün die anderen Töne zurückdrängt. Schon ein kleiner Anteil reicht, damit das Auge die ganze Fläche als kühl wahrnimmt, obwohl die Messung im Mittel einen warmen Weißpunkt zeigt.

    Spannend wird es dort, wo sich zwei Komplementärfarben überlagern. Statt eines schmutzigen Graus entsteht ein feines Flirren, das erst bei voller Auflösung sichtbar wird und in der Vorschau verschwindet.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 42 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 42, Langzeitbelichtung

    Wie es weitergeht

    Die Farben stammen aus gefärbtem Plexiglas, das wir vor eine LED-Fläche gestellt haben. Je nach Abstand zur Linse verwischen die Kanten unterschiedlich stark, und genau das macht den Reiz der Aufnahmen aus.

    Für die Serie haben wir bewusst auf Nachbearbeitung verzichtet. Was auf den Bildern zu sehen ist, kam so aus der Kamera: das Rauschen, die leichten Farbsäume an den Übergängen und die ungleichmäßige Helligkeit.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 43 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 43, Langzeitbelichtung

    Ausgangspunkt war eine einfache Frage: Wie weit lässt sich ein Farbverlauf dehnen, bevor er in einzelne Flecken zerfällt? Wir haben dafür die Belichtungszeit schrittweise verlängert und die Kamera während der Aufnahme langsam geschwenkt.

    Erste Ergebnisse

    Die Dateien sind groß: Ein einzelnes Bild hat bis zu 4000 Pixel Breite und knapp zweieinhalb Megabyte. Für die Website erzeugt WordPress daraus automatisch kleinere Varianten für Handy, Tablet und Bildschirm.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 44 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 44, Langzeitbelichtung

    Besonders bewährt hat sich ein kleiner Motor, der die Folie gleichmäßig verschiebt. Damit werden die Verläufe reproduzierbar und wir können gezielt nur einen Parameter verändern.

  • Wenn Rot und Grün sich treffen

    Wenn Rot und Grün sich treffen

    Ausgangspunkt war eine einfache Frage: Wie weit lässt sich ein Farbverlauf dehnen, bevor er in einzelne Flecken zerfällt? Wir haben dafür die Belichtungszeit schrittweise verlängert und die Kamera während der Aufnahme langsam geschwenkt.

    Die Farben stammen aus gefärbtem Plexiglas, das wir vor eine LED-Fläche gestellt haben. Je nach Abstand zur Linse verwischen die Kanten unterschiedlich stark, und genau das macht den Reiz der Aufnahmen aus.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 22 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 22, Langzeitbelichtung

    Was wir beobachtet haben

    Im direkten Vergleich wirken die Bilder mit diagonaler Bewegung lebendiger als die mit waagrechter. Vermutlich liest das Auge die Diagonale als Richtung und folgt ihr unwillkürlich über die ganze Fläche.

    Spannend wird es dort, wo sich zwei Komplementärfarben überlagern. Statt eines schmutzigen Graus entsteht ein feines Flirren, das erst bei voller Auflösung sichtbar wird und in der Vorschau verschwindet.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 23 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 23, Langzeitbelichtung

    Auffällig ist, wie stark das Grün die anderen Töne zurückdrängt. Schon ein kleiner Anteil reicht, damit das Auge die ganze Fläche als kühl wahrnimmt, obwohl die Messung im Mittel einen warmen Weißpunkt zeigt.

    Probleme unterwegs

    Zur Eröffnung kamen mehr Besucher als erwartet. Viele fragten, wie die Bilder entstehen, und erstaunlich viele wollten wissen, ob es sich um Malerei handelt.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 24 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 24, Langzeitbelichtung

    Zurück im Atelier haben wir die Bilder nach Farben sortiert, nicht nach Orten. Erst dabei fiel auf, wie ähnlich sich ein Nachtmarkt und ein Sonnenaufgang am See sein können.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 25 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 25, Langzeitbelichtung
  • Grün, das alles überstrahlt

    Grün, das alles überstrahlt

    Für die Serie haben wir bewusst auf Nachbearbeitung verzichtet. Was auf den Bildern zu sehen ist, kam so aus der Kamera: das Rauschen, die leichten Farbsäume an den Übergängen und die ungleichmäßige Helligkeit.

    Die Farben stammen aus gefärbtem Plexiglas, das wir vor eine LED-Fläche gestellt haben. Je nach Abstand zur Linse verwischen die Kanten unterschiedlich stark, und genau das macht den Reiz der Aufnahmen aus.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 2 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 2, Langzeitbelichtung

    Erste Ergebnisse

    Auffällig ist, wie stark das Grün die anderen Töne zurückdrängt. Schon ein kleiner Anteil reicht, damit das Auge die ganze Fläche als kühl wahrnimmt, obwohl die Messung im Mittel einen warmen Weißpunkt zeigt.

    Im direkten Vergleich wirken die Bilder mit diagonaler Bewegung lebendiger als die mit waagrechter. Vermutlich liest das Auge die Diagonale als Richtung und folgt ihr unwillkürlich über die ganze Fläche.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 3 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 3, Langzeitbelichtung

    Spannend wird es dort, wo sich zwei Komplementärfarben überlagern. Statt eines schmutzigen Graus entsteht ein feines Flirren, das erst bei voller Auflösung sichtbar wird und in der Vorschau verschwindet.

    Was wir beobachtet haben

    Die Ausstellung zeigt achtzehn großformatige Drucke auf mattem Baryt-Papier. Gehängt sind sie in einer Reihe auf Augenhöhe, damit die Farbverläufe von Bild zu Bild ineinander übergehen.

    Abstrakte Farbstudie Nr. 4 mit fließenden Farbverläufen
    Farbstudie Nr. 4, Langzeitbelichtung

    Besonders bewährt hat sich ein kleiner Motor, der die Folie gleichmäßig verschiebt. Damit werden die Verläufe reproduzierbar und wir können gezielt nur einen Parameter verändern.